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Foto: M.Henze, VDI

Kommunikationswege modernisieren

Der suj-Vorstand und die Leitung der Projektgruppen diskutierten die Umsetzung des vor Kurzem verabschiedeten Strategiepapiers. Die Modernisierung der Kommunikationswege im VDI war dabei ein zentrales Thema.

Mit einem Virtel aller Mitglieder stellen die Studenten und Jungingenieure (suj) einen wesentlichen Teil des VDI dar. Um die Stärkung dieser rund 35.000 Mitglieder umfassenden Gliederung ging es bei einer Vorstandssitzung im Wuppertaler ArtHotel. Unter der Leitung des suj-Bundesvorsitzenden André Kandzia trafen sich der fünfköpfige Vorstand und die Leiter der vier bundesweiten Projektgruppen der suj, um die kürzlich in Friedrichshafen beschlossene „Strategie der VDI Studenten und Jungingenieure“ in die Tat umzusetzen.
Die suj bilden einen dynamischen und innovativen Bereich des VDI, der sich beständig weiterentwickele, heißt es in der Präambel des Strategiepapiers. Bei wichtigen, den Nachwuchs betreffenden Fragen seien Meinung und Kompetenz der suj zu beachten. Dringender Handlungsbedarf bestehe z.B. bei der Vernetzung des Ingenieurnachwuchses und der Sicherung von aktivem Nachwuchs für die Fachgesellschaften des VDI.
Die suj bildeten auf ehrenamtlicher Basis ein umfassendes Netzwerk des Ingenieurnachwuchses in der Bundesrepublik und seien Teil eines internationalen Netzwerkes. Damit biete dieser VDI-Bereich eine Plattform für fachliche und persönliche Weiterentwicklung, bei der Verantwortungsbewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung und das Sammeln von Erfahrungen im Vordergrund stehen. Weiteres Ziel im Strategiepapier: Die Studenten und Jungingenieure sollten Einfluss auf die Gestaltung von Studienbedingungen in den einschlägigen Fachrichtungen gewinnen und das technische Interesse des Nachwuchses fördern.
Eins der wichtigsten Anliegen, so der Vorsitzende André Kandzia, sei die Modernisierung der Kommunikationswege im VDI. „Die jüngeren Mitglieder informieren sich überwiegend über das Internet, dem müsste erheblich mehr Rechnung getragen werden“, sagte Kandzia. „Insgesamt müssen die Angebote des VDI und der Nutzen, den eine Mitgliedschaft bringt, besser und zielgruppengerichteter kommuniziert werden, um junge Mitglieder langfristig an den Verein zu binden“.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Verbesserung der Außendarstellung der suj, die nach Meinung des Vorstands einheitlicher als bisher in das VDI-Corporate-Desing eingebunden werden sollte. „Damit erreichen wir nicht nur eine bessere Wahrnehmung, sondern stärken die Marke VDI insgesamt“, so Kandzia. Nach der zweitägigen Sitzung nahmen die suj-Vorstandsmitglieder und Projektgruppenleiter ein umfangreiches Aufgabenpaket mit nach Hause. Als erster Schritt soll eine Umfrage unter allen suj-Aktiven gestartet werden, wie die formulierten Ziele konkret in Angebote des VDI umgesetzt werden können.
Zur Stärkung des regionalen Netzwerks wird vom 13. bis zum 15. November ebenfalls in Wuppertal die erste NRW-Konferenz der VDI-Studenten und Jungingenieure ausrichtet.

(C.Gibiec)

Studenten und Jungingenieure beschließen klares Profil

Beim „Aktiventreffen“ vom 2. bis 4. Oktober in Friedrichshafen verabschiedeten die Studenten und Jungingenieure ihre neue Strategie. „Damit haben wir den Weg geebnet für unser Ziel, die führende Vereinigung für den Ingenieurnachwuchs zu werden“, erklärte André Kandzia, Vorsitzender des Bereiches Studenten und Jungingenieure. „Sowohl auf Bundesebene, als auch in den über 60 lokalen Teams der Studenten und Jungingenieure, können wir so unser Profil schärfen“, so Kandzia weiter.

Den Startschuss des diesjährigen Herbst-Aktiventreffens bildeten die Exkursionen. Besucht wurden die Top Arbeitgebern der Region: die MTU-Friedrichshafen GmbH, die ZF Friedrichshafen AG und Voith Paper Fiber & Environmental Solutions GmbH & Co. KG. Ein Seminar das darauf vorbereiten sollte, leistungsfähig den beruflichen Alltag zu meistern sowie ein Besuch im Dornier Museum Friedrichshafen rundeten den Freitag ab.

Mit der Unterstützung des Bodensee Bezirksverein und der Industrie und Handelskammer (IHK) präsentierte das lokale Team um Organisator Armin Zeising den knapp 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland ein spannendes Programm. Eingebunden in das 100-jährige Jubiläum des Bezirksvereins Bodensee bildete es den Abschluss der Feierlichkeiten.
Helmut Mors, Leiter der Geschäftsstelle des Bodensee BV, erläuterte in seiner Ansprache an die jungen Gäste die Besonderheiten der Region. Dass gerade Ingenieure kreativ sind, bewiesen sie in einem Wettbewerb, in dem Produkte des VDI für und von Studentinnen und Studenten präsentiert wurden. Die schon legendäre „Career night“ wurde diesmal durch historische Geschichte begleitet: Das Friedsrichshafener Zeppelin-Museum bildete den Rahmen für ausgelassene Stimmung und aktives Netzwerken.

Neben der Verabschiedung der zukünftigen Strategie standen mehrere Personalentscheidungen auf dem Programm. Als neues Mitglied im Vorstand der Studenten und Jungingenieure wird Tabea Wilk aus Freiberg ab sofort das Ressort Internationale Netzwerke betreuen. Sie löst Marjan Taji ab. Wilk ist den Aktiven bereits bestens als Leiterin der Projektgruppe Hannover Messe bekannt. Die Projektgruppe Elevate wird auch weiterhin durch Christoph Materne geführt. Der Hamburger wird das erfolgreiche Förderprogramm des VDI weiterentwickeln. Für die Organisation und Leitung des nächsten Kongress der Studenten und Jungingenieure sprachen die Delegierten Tina Barth aus München das Vertrauen aus. Nach dem erfolgreichen Kongress 2009 wird auch der kommende Kongress 2011 wieder im Rahmen des Deutschen Ingenieurtages stattfinden. Abschließend wurde Volker Bergmann mit der Ehrenplakette des VDI ausgezeichnet. Der Berliner hat den Bereich der Studenten und Jungingenieure über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet und geprägt.

Das nächste Aktiventreffen findet vom 30. April bis 02. Mai 2010 in München statt.

VDI, suj