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Studenten und Jungingenieure: Aktiventreffen mit großer Beteiligung

Das Aktiventreffen der Studenten und Jungingenieure führte 150 Mitglieder aus ganz Deutschland zum Frühjahrstreffen in München zusammen. Das ehrenamtliche Organisationsteam rund um Susanne Rinneberg tat alles, um ein spannendes und bis zum Rand gefülltes Programm auszuarbeiten. "Dass wieder so viele Aktive aus ganz Deutschland zum Austausch zusammenkommen, zeigt das hohe Engagement des VDI-Nachwuchses", freute sich der Bundesvorsitzende André Kandzia über die rege Beteiligung."

Während des gesamten Treffens bildete ein Markt der Möglichkeiten den zentralen Treffpunkt. Lokale Teams und Projektgruppen stellten ihre Aktivitäten vor. Reger Andrang herrschte bei den Unternehmen. „Einige unsere Teammitglieder sind bereits berufstätig. Durch sie konnten wir neue Technologietrends identifizieren und gleich den passenden Ansprechpartner im Unternehmen finden“, so Martin Becker, Leiter des lokalen Teams in München. Die h s energieanlagen GmbH, National Instruments, die TÜV SÜD AG und IDtek Identifikationslösungen GmbH erläuterten auf dem Markt der Möglichkeiten neue Technologien und Arbeitsfelder ihres Unternehmens. Weitere Unterstützer des Aktiventreffen waren die AUDI AG, die ZF Passau GmbH, die E.ON AG und Red Bull.

Auch auf den Freitagsexkursionen war für jeden Technikinteressierten etwas dabei. MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, die Linde Group, die Stadtwerke München oder die Maurer Rides GmbH, die den Ingenieurnachwuchs mit der Faszination des Achterbahnbaus begeisterte, waren begehrte Ziele. Bei der BMW AG erlebten die Aktiven im Forschungs- und Innovationszentrum, wo das technische Herz der BMW Group schlägt. Der Besuch des Forschungsreaktors FRM II zeigte, welche Experimente und Forschungsvorhaben z. B. zur Entwicklung neuer Krebstherapien oder moderner Wege der Materialprüfung notwendig sind.

Auf den Freitagsseminaren erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interaktiv wie man konstruktiv im interdisziplinären Kontext arbeitet, und dass Sozialkompetenzen wirklich unverzichtbar für den (Berufs-) Alltag sind. Dass sich auch zahlreiche männliche Studenten für das Thema Beruf, Karriere und Familie interessierten, freute nicht nur die Referentin. „Gerade junge Ingenieurinnen und Ingenieure sind die Zukunft Deutschlands“, äußerte VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs in einer Podiumsdiskussion am Sonntagmorgen. Im Mittelpunkt stand der Dialog mit den jungen Mitgliedern. Gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Bernd-Robert Höhn, dem Vorsitzenden des Bezirksverein München, Ober- und Niederbayern und Prof. Dr. rer. nat. Reinhard Höpfl, Vorsitzender des Landesverbandes in Bayern, forderten sie auf, den Ingenieurnachwuchs mit Nachdruck zu fördern und beim Einschlagen ihrer technischen Laufbahn zu unterstützen. Es darf kein Nachlassen geben, denn die demografischen Entwicklungen lassen erkennen, dass Ingenieure auch in Zukunft Mangelware sind.

Ein zentraler Punkt der Bereichsvertretung waren personelle Neurungen. Magnus Magnusson und Daniel Pontasch verlassen den Vorstand der Studenten und Jungingenieure. Neue Mitglieder sind künftig Harald Rechert aus dem lokalen Team in Darmstadt und Michael Pospiech aus Wuppertal.
Cornelia Fleischer wird sich in diesem Jahr um die Neuauflage des Bewerbungshandbuch 2011 kümmern, während die Projektgruppe „Zukunft der Aktiventreffen“ von Gerd Schmöller geleitet wird.

Vom 29. bis 31. Oktober sind die jungen Aktiven gleich in zwei Städten zu Gast. Wir wünschen den beiden lokalen Teams aus Siegen und Gießen, dass auch sie nach dem nächsten Aktiventreffen feststellen, dass es keine bessere Motivation als den Erfolg gibt.

Mitteldeutsches Aktiventreffen der suj in Freiberg

Am 10 April trafen sich in der Neuen Mensa auf dem Campus der TU Bergakademie Freiberg die Aktiven der suj-Arbeitskreise aus Leipzig, Dresden, Zwickau, Zittau und Freiberg zum Erfahrungsaustausch und zur Planung gemeinsamer Aktivitäten. Mit Tabea Wilk und Magnus Magnusson waren außerdem zwei Vertreter des Vorstands der Studenten und Jungingenieure zu Gast. Es galt zu klären, wo es in den Teams Schnittstellen gibt und wie gemeinsame Aktivitäten aussehen könnten. Thematisiert wurde die Mitgliederwerbung, der Umgang mit Seminaranbietern, die Optimierung der Homepage. Gesucht wurden außerdem Ideen für neue Exkursionsziele. Zur Sprache kamen aber auch, wie die der Neuaufbau eines Arbeitskreises in Zittau vorangetrieben werden kann und wie ein gemeinsamer Auftritt auf dem 3. Sächsischen Ingenieurtag aussehen soll. 

Zum Abschluss des Treffens besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch eine von Freibergs bekanntesten Attraktionen: das Besucher- und Forschungsbergwerk „Reiche Zeche“. Bei einer anspruchsvollen Tour in 150 Metern Tiefe durch hüfthohe Gänge kam der ein oder andere selbst bei 11°C Lufttemperatur ins Schwitzen.

Ende Oktober steht das nächste Treffen an. „Im Namen der suj Freiberg möchte ich mich bei allen Teilnehmern für die vielen Anregungen und Ideen bedanken und wünsche uns allen bis zum nächsten Mal eine arbeitsreiche und erfolgreiche Zeit in den lokalen Arbeitsgruppen“, äußerte zum Abschluss Matthias Pönisch vom lokalen Team in Freiberg.

 

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